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Hanse 331
Linienriss
Segelplan
Stabilität
Die Hanse 331 wurde z.B. im Yachttest 24/94 vorgestellt. Die Yacht eröffnete den Testbericht mit der Schlagzeile "Viel Schiff für wenig Geld" und bezog sich damit auf den Listenpreis zur Markteinführung von 98.000,- DM. Zwei Jahre zuvor (1992) hatte Michael Schmidt mit der Hanse 291, der ehemaligen Aphrodite 29, bereits schon mal mit einem Einstiegspreis von 44.444,- DM für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Hanse 331 wird nun das Konzept wiederholt, indem auch hier eine alte Konstruktion mit bereits vorhandenen Laminier Formen wieder neu aufgelegt wird. Länge: .........................10,08 m Gesamtlänge: ...............10,28 m Wasserlinienlänge: .......  8,20 m Breite: ..........................  3,08 m Wasserlinienbreite: ....... 2,40 m Länge/Breite: ................. 3,33/1 Tiefgang: .......................  1,75 m Gewicht: .......................4,5 t Ballast: .........................2,0 t Ballastanteil: .................46% Masthöhe über WL: .......15,80 m Motor: ...................Volvo Penta MD2020 Leistung: ......................13,3 kW/18 PS Kraftstoff: ......................  50 l Frischwasser: ................100 l
Die Segelleistungen in einem Yachttest sind nur eine Momentaufnahme. Bei dem Diagramm auf der linken Seite sind das Großsegel und die Selbstwendefock gefahren worden. Für 4Bft. auch die richtige Besegelung für das Boot. Die Segelleistungen lassen sich mit einer Genua erheblich steigern. Zwar wird die Hanse bei 4 Bft. und mehr Windstärken mit der Genua nicht mehr schneller, nur fährt sie die hier angegebenen Geschwindigkeiten auch schon bei 2-3 Bft. - Dann kommt richtig Freude auf. Die Klassifizierung des Bootes als "rank" ist eigentlich nicht aussagekräftig genug. Es vermittelt zwar richtig den ersten subjektiven Eindruck, doch die Stärken der Rumpfform erfährt man erst bei einem längeren Törn. Die Hanse 331 ist ein schlankes und schweres Boot. Der Stabilitätsumfang ist auch bei größeren Krängungswinkel noch ausreichend vorhanden. Die Seegangs Bewegungen, hier liegt auch eine der Stärken des Bootes, sind gegenüber moderneren Konstruktionen äußerst angenehm. Die große Segelfläche des Bootes will aber immer sauber getrimmt sein. Wenn das Geschwindigkeitspotential genutzt werden soll, dann hat man an den Schoten und am Ruder auch immer gut zu tun. Fazit: Die Hanse 331 war für ihre Bootsgröße ein sehr preiswertes Boot. Die Substanz hat auch gestimmt, nur im Finish mangelte es an vielen Stellen. Jeder Bootseigner einer Hanse 331 wusste es, aber beschwerte sich nicht darüber, denn er hatte ja auch einen viel niedrigeren Kaufpreis bezahlt als für ein Boot gleicher Größe aus einer renommierten Werft. Die guten Segeleigenschaften konnte das Boot mit den Standardsegeln nie erreichen. Sie machten das Boot aufgrund des großen Riggs bei mehr Wind eher unbeherrschbar, so dass eine Erneuerung der Segelgarderobe das wichtigste Verbesserungspotential des Bootes war.
Zu den Regattateilnahmen mit der Segelyacht Jazz Hexe gibt es einmal ein T-Shirt und ein Glas als Erinnerung.
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